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Linux HostingWährend zum Testen und Rumspielen mit Eurer Asterisk und Mailserver noch Eure DSL Leitung genügt, wird sich dem einen oder anderen aber sehr schnell die Frage aufdrängen, ob man sein Linux nicht auslagern kann.
Gründe dafür könnten folgende sein:
- Verfügbarkeit durch redundante Leitungen/Upstreams
- Ausfallsicherheit durch Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV)
- Bandbreite
- Brandschutz
- Platz
- Lärm, wer will schon beim Video gucken im Heimkino durch Lüftergeräusche gestört werden
- Feste IP-Adressen, Ihr wollt doch sicherlich auch von Unterwegs Eure Mails abholen
Welche Art von Hosting?Man kann das Hosting in drei Kategorien einteilen: WebSpace und Rootserver als Virtueller Server oder Colocation.
WebSpaceWebSpace scheidet für unsere Server zwar aus, schließlich müssen wir selbst Programme installieren und konfigurieren können, allerdings wollte ich es der Vollständigkeit halber hier aufgeführt haben, vielleicht braucht jemand von Euch ja nur eine Homepage.
Rootserver als virtueller Server (vServer)Wenn man unter Linux Programme installieren will, braucht man in der Regel Admin-Rechte. Der Admin mit vollen Rechten heißt unter Linux "root" und das ist genau was wir wollen :) Es muss allerdings nicht unbedingt eine eigene physikalische Maschine sein. Wer nur einen eigenen Mailserver oder Asterisk zum VoIPen will, dem langt in der Regel virtualisierte Hardware, d.h. auf einer einzelnen Maschine (Host) mit ihrem Betriebssystem werden mehrere voneinander getrennte Betriebssysteme installiert (Guest). Vom Host und den anderen Guests merkt man nichts, und man hat vollen Zugriff auf sein eigenes System. Da unsere Hobby Rechner die meiste Zeit über IDLE sind, also im Leerlauf, können problemlos mehrere Server gleichzeitig auf der Kiste laufen. Das Spart Strom, Platz und Hardware. Die Hardware ist in der Regel auch noch aufgemotzt, schließlich verteilen sich die Kosten.
Rootserver als ColocationManchmal allerdings genügt ein vServer nicht, z.B. wenn man spezielle Anforderungen an die Hardware stellt. Wer z.B. ISDN in seiner Asterisk will (ja, auch in einem Rechenzentrum kann man einen Telefonanschluss haben) braucht eigene Hardware. Die Hardware hat üblicherweise 19" (19 Zoll) und der Platz im "Rack" (Schrank) wird in Höheneinheiten (HE) abgerechnet. Die Abwärme bei dieser Bauform ist allerdings nur schwer in den Griff zu bekommen, die Hardware also lieber von einem erfahrenen Menschen zusammenstellen lassen.
In der Regel kann man die Maschinen auch direkt vom Provider mit vorinstalliertem Linux kaufen, mieten oder leasen.
GameserverGameserver sind mit das Anspruchsvollste was es zu hosten gibt. Jede noch so kleine Ping Schwankung fällt sofort auf, und in der Regel sind die Server rund um die Uhr ausgelastet. Je nachdem wieviele Spieler gleichzeitig gegeneinander antreten und wieviele Counter-Strike Server auf der Maschine laufen, muss auch die Hardware entsprechend angepasst werden. Die Komplexität der Maps spielt hingegen nur eine untergeordnete Rolle.
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